Erste Schritte mit dem IP-S7-Link .Net Advanced COM

 Traeger Industry Components GmbH

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Das IP-S7-Link .Net Advanced COM ist eine Bibliothek, die das Softwaretreiber-Framework IP-S7-Link .Net Advanced verwendet, das den gesamten IP-Stack für Simatic S7-Controller implementiert. Während die Bibliothek einfache Lese- / Schreibmethoden bereitstellt, zielt sie auch auf verschiedene erweiterte Szenarien ab. Die Verwendung dieser Bibliothek bietet nicht nur die Möglichkeit, programmierbare Logikcontroller-Adressen (SPS-Adressen) an Ihre COM-Anwendung zu binden. Es bietet auch Mechanismen, um Variablen oder ganze Strukturen mit einer oder mehreren SPS-Adressen Ihrer SPS zu verknüpfen und diese gleichzeitig zu lesen und zu schreiben.

Operand

Name Abkürzung (Siemens, DE) Abkürzung(IEC)
Eingang E I
Ausgang A Q
Merker M M
Peripherie P P
Zähler Z C
Datenbaustein DB DB
Timer T 16

Datentypen

Name Operant Bits Reichweite Beschreibung Array
BOOL X 1 0 bis 1 Bit-Wert wahr (1) oder falsch (0) x
BYTE B 8 0 to 255 Unsigned 8-Bit Ganzzahl x
WORD W 16 0 to 65.535 Unsigned 16-Bit Ganzzahl (Word) x
DWORD D 32 0 to 232 -1 Unsigned 32-bit Ganzzahl (Double Word) x
CHAR B 8 A+00 to A+ff Unsigned 8-Bit-Zeichen im ASCII-CODE x
INT W 16 -32.768 to 32.767 Signed 16-Bit-Ganzzahl x
DINT D 32 -231 to 231-1 Signed 32-Bit-Ganzzahl x
REAL D 32 +-1.5e-45 to +-3.4e38 IEEE754 32-bit single precision floating point Zahl x
S5TIME W 16 00.00:00:00.100 to 00.02:46:30.000 binär codierte Dezimalzahl (BCD), die eine Zeitspanne repräsentiert
TIME D 32 00.00:00:00.000 to 24.20:31:23.647 Signed 16-Bit-Ganzzahl, die eine Zeitspanne in Millisekunden darstellt
TIME_OF_DAY D 32 00.00:00:00.000 to 00.23:59:59.999 unsigned 16-Bit-Ganzzahl, die eine Zeitspanne in Millisekunden darstellt
DATE W 16 01.01.1990 to 31.12.2168 unsigned 16-Bit-Ganzzahl, die ein Datum in Tagen repräsentiert
DATE_AND_TIME D 64 00:00:00.000 01.01.1990 to 23:59:59.999 31.12.2089 binär codierte Dezimalzahl (BCD), die ein Datum und eine Uhrzeit repräsentiert
S7String B beliebig A+00 to A+ff ASCII-Code, max. 254 Bytes

Die Variablen setzen sich aus Operand und Datentyp zusammen. Beispiele:

Beispiele Datentyp Bsp. Siemens Bsp. IEC
Eingang Byte 1, Bit 0 BOOL E 1.0 I 1.0
Ausgang Byte 1, Bit 7 BOOL A 1.7 Q 1.7
Merker Byte 10, Bit 1 BOOL M 10.1 M 10.1
Datenbaustein 1, Byte 1, Bit 0 BOOL DB1.DBX 1.0 DB1.DBX 1.0
Eingang Byte 1 BYTE EB 1 IB 1
Ausgang Byte 10 BYTE AB 10 QB 10
Merker Byte 100 BYTE MB 100 MB 100
Peripherie Eingang Byte 0 BYTE PEB 0 PIB 0
Peripherie Ausgang Byte 1 BYTE PAB 1 PQB 1
Datenbaustein 1, Byte 1 BYTE DB1.DBB 1 DB1.DBB 1

Datenbaustein 1, Datenbaustein Typ bool, Adresse 1.0 → DB1.DBX 1.0
Datenbaustein 1, Datenbaustein Typ Byte, Adresse 1 → DB1.DBB 1
Peripherie Eingang, Typ DWORD, Adresse 0 → PED 0

Merkhilfe:
DB#.DBB # = Datenbaustein#.Datenbaustein Byte #
DB#.DBW # = Datenbaustein#.Datenbaustein Wort #
DB#.DBD # = Datenbaustein#.Datenbaustein Doppelwort #
# = Adresse